SSV erkämpft sich Punkt in Unterzahl

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Die Kreisligapartie begann mit einer Gedenkminute für Hanni Giggenbach, die 42 Jahre lang für die Rothosen als zuverlässige Trikotwäscherin tätig war. Sie war in der letzten Woche kurz vor ihrem 89. Geburtstag verstorben ist.
Die zahlreichen Zuschauer sahen eine sehr gute Kreisligapartie, der leider der Schiedsrichter nicht immer gewachsen war. Von Anfang an zeigten beide Mannschaften ihr spielerisches Potenzial. Der Spielfluss wurde jedoch durch die kleinliche Leitung des Schiedsrichters immer wieder unterbrochen.
Sebastian Wanek erkämpfte sich in der 17. Minute den Ball vom ehemaligen Höchstädter Chirica und setzte sich unwiderstehlich durch und netzte per Flachschuss zur Führung ein. Kurz darauf musste Letzing per Kopf auf der Linie für seinen geschlagenen Keeper klären. Als Edgard Krez gefoult wurde, blieb der Pfiff des Schiedsrichters aus. Krez beschwerte sich und musste mit Rot vom Platz. In der 37. Minute marschierte der Höchstädter Stürmer Pawel Moltschanow allein auf das Gehäuse der Gäste. Kurz vor dem Strafraum wurde er per Foul gestoppt. Die fällige rote Karte lies der Schiri in der Tasche. Nächste kritische Situation war dann vor dem Höchstädter Strafraum, Letzing spielte klar den Ball bei einer Abwehraktion, der Schiedsrichter entschied auf Foul. Den zweiten Freistoß in dieser Situation versengte Kinder ins lange Eck (42.). In der zweiten Halbzeit beruhigte sich die Partie zuerst. Beide Mannschaften neutralisierten sich trotz der Höchstädter Unterzahl. In der 57. Minute musste Huber sein ganzes Können aufbieten, um einen Schubert- Schuss zu parieren. Nach einer Ecke für die Gäste staubte dann Kinder (61.) zur Führung ein. Wer nun glaubte, die Höchstädter sind geschlagen, täuschte sich, die Mannschaft hielt die Partei weiter offen. In der 76.Minute konnte Baierl gerade noch bei der Chance von Kommer klären, doch die Rothosen blieben dran. Sebastian Kölle blieb es vorbehalten nach einem Freistoß den verdienten Ausgleich zu erzielen. (88.) Die letzte Möglichkeit hatte der Tabellenführer, doch Huber lies nichts mehr zu. Trainer Zengerle war hochzufrieden: „Heute haben wir 10 gegen 12 gespielt und trotzdem dem Tabellenführer Paroli geboten!“
(rwa)

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Zufriedene Rothosen nach der Partie

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